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Meist sieht man die kretische Tracht, wenn die Tanzschulen mit ihren Tänzern auf
folkloristischen Festen auftreten. Es gibt bis zum heutigen Tag 24 Tänze die nur
auf Kreta getanzt werden. Die bekanntesten sind "Pentosali", "Malevisioti", "Chaniotis"
und "Sousta" (Liebestanz). Die klassischen Begleitinstrumente sind Lyra und
Lauto. Es ist üblich, sogenannte "Mandinades" (Sprechgesänge in Reimform) auf
das Publikum zugeschnitten, spontan zu dichten und vorzutragen. Die Frauentracht besteht aus einer weissen Pumphose und einem weissen Hemd dazu wird eine dunkle Weste und ein breiter roter Gürtel getragen. Um das Haar werden Kopftücher gewunden, die am Hinterkopf zusammengebunden werden, so bleibt das Gesicht frei. Die Männer tragen schwarze, dunkle Pumphosen, kniehohe Lederstiefel, weisses
oder schwarzes Hemd und eine Schärpe mit einem kretischen Dolch. Um den Kopf ein
gehäkeltes Tuch (Mandili) das auf eine spezielle Art zusammengeknotet wird.
Wahrscheinlich diente es im Ursprung einmal als Haarnetz in Zeiten als die
Männer lange Haare trugen und hielt die Haarpracht bei der Feldarbeit zusammen.
Ein "echter" Kreter trägt selbstverständlich einen Schnäuzer. | |||
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